Im Jahr 1880 entdeckten die Brüder Curie den piezoelektrischen Effekt im Rochellesalz: Beim Bewegen verschiedener kristalliner Materialien stellte sich heraus, dass eine elektrische Spannung erzeugt werden konnte. Umgekehrt verformen sich derartige Kristalle wenn ein elektrisches Feld über piezoelektrisches Material positioniert wird. Diese Formänderung ist die Grundlage für piezoelektrische Motoren; sie kann so gesteuert werden, dass sich eine lineare Bewegung ergibt.
Im Laufe der letzten Jahre haben piezoelektrische Anwendungen den Markt schnell erobert. Mit elektronischen Hilfsmitteln kann das enorme Potenzial moderner piezoelektrischer Materialien mit Eigenschaften, wie Festigkeit, Geschwindigkeit, Leistung und Präzision noch effizienter genutzt werden. Der Einsatz von Piezoelektrik in hochpräzisen Anwendungen mit kurzen Hüben hat sich bereits über viele Jahre bewährt.
Mit den aktuellen piezo - elektrischen Motoren beginnt nun ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Antriebs und des Antriebdesigns.